Asthetik des Angenehmen by Wulf Tessin

By Wulf Tessin

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Auf die offen gestellte Frage, was ihnen an einem Ort wie diesem wichtig sei, damit es ihnen dort gefalle bzw. was es sei, weshalb es ihnen hier gefalle bzw. gerade nicht so gefalle, gaben beispielsweise auf dem Spielplatz 60% der dort Befragten an, der Spielplatz sei gut zu erreichen, ganz nahe gelegen und das sei eben sehr angenehm. Gerade wenn man an den Aktionsradius von Kindern denkt, wird klar, warum dieser Aspekt auch für die (befragten) elterlichen Begleitpersonen so wichtig ist (vgl. Spitthöver 1996).

Hierzu Kap. 5). Wir bewegen uns also in einem komplexen ästhetischen Bezugssystem, das sich natürlich stetig, wenn auch eher langsam verändert. “ (Sieferle 1986: 260) Vielleicht werden sie einmal in unsere Idealvorstellung eines bestimmten Landschaftstyps eingearbeitet werden, wie es traditionelle Windmühlen oder Leuchttürme am Meer längst sind. Aber offenbar sperrt sich derzeit in uns noch etwas dagegen, alte, gesellschaftlich konventionalisierte Sehgewohnheiten abzulegen. “ (ebenda: 260) Es gibt in der Landschaftswahrnehmung genügend Beispiele für eine solche ästhetische Umwertung (vgl.

U. eindrucksvollere) Park von Versaille. Insofern zielt die Ästhetik des Angenehmen auch nicht auf eine konkrete Art von Freiraumgestaltung, einen Stil, sondern mehr auf eine Entwurfshaltung (vgl. Kap. 4): es gilt, in Bezug auf die unendlich vielen Gestaltungs- und Erlebnisdimensionen eines Freiraumes eine Sensibilität für das jeweils ‚richtige Maß’, die ‚richtige Dosierung’ zu finden. 42 Inwieweit werden städtische Freiräume nun dieser Erwartung, sie als ‚angenehm’ erleben zu wollen, tatsächlich gerecht?

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