Armes Kind – starkes Kind?: Die Chance der Resilienz by Margherita Zander

By Margherita Zander

Das Buch bietet einen fundierten Einblick in die overseas viel diskutierte und neuerdings auch in Deutschland lebhaft verfolgte Resilienzforschung. „Resilienz“ bedeutet „seelische Widerstandsfähigkeit“ in belasteten und risikobehafteten Lebenssituationen. Aufwachsen in Armut ist ein zentrales Entwicklungsrisiko für Kinder.
Wichtigste Erkenntnis ist, dass „Resilienz“ durch pädagogisches und sozialpädagogisches Handeln gefördert werden kann. Bisher fehlte jedoch eine theoretisch fundierte Begründung und eine substanzielle fachliche Erörterung, wie sich das Resilienzkonzept für Kinder und Familien in Armutslagen übertragen und anwenden lässt. Diese Lücke schließt das Buch.

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Sample text

11) Um diesen Anforderungen gereĖt zu werden, brauĖen Kinder intensive familiäre bzw. – dort, wo diese niĖt gegeben ist – außerfamiliäre Unterstützung. , S. h. in deprivierten Umwelten heranwaĖsen (Modernisierungsverlierer). Das Vorhandensein bzw. NiĖt-Vorhandensein von sozialen und kulturellen Ressourcen der HerkunĞsfamilie ist also für die Bewältigung der gesellsĖaĞliĖen Anforderungen an die Kinder von entsĖeidender Bedeutung. AufwaĖsen in Armutsverhältnissen – vor allem in sozial, kulturell und bildungsmäßig geprägter Armut – ist demzufolge als ein mögliĖes Entwiėlungsrisiko zu deuten, das diese Kinder in der Bewältigung von 1.

Das Erkenntnisinteresse beider Studien ist aber eindeutig auf die Armutsproblematik und das Phänomen der Resilienz in diesem Kontext fokussiert. ResilienzforsĖung besĖäĞigt siĖ im Übrigen niĖt nur mit den Entwiėlungsprozessen von Kindern; das Phänomen der Resilienz kann in allen Lebensphasen auĞreten und beobaĖtet werden. Ein Teil der hier berüėsiĖtigten ForsĖungen sind als Langzeitstudien angelegt und untersuĖen so die Wirkungen von Resilienz über die Abfolge von Lebensphasen hinweg, ausgehend von der Kindheit über die Jugend ins ErwaĖsenenalter hinein.

16 Um die Vielfalt der bisher berüėsiĖtigten kindliĖen Entwiėlungsrisiken im Bliė zu haben, ersĖeint mir daher ein systematisierender Zugang aus untersĖiedliĖen disziplinären ForsĖungskontexten 15 16 Siehe: Garmezy, zit. naĖ: LauĖt 1999, S. 303 LauĖt ist Leiter der Arbeitsgruppe NeuropsyĖologie des Kindes- und Jugendalters am Zentralinstitut für SeelisĖe Gesundheit in Mannheim und Mitautor der bekannten Mannheimer „Risikokinder-Studie“. 32 Margherita Zander: Die Chance der Resilienz angemessen.

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