Abram-Abraham: Kompositionsgeschichtliche Untersuchungen zu by Benjamin Ziemer

By Benjamin Ziemer

This mammoth contribution to Pentateuch learn indicates paradigmatically how the politico-geographical techniques from Genesis 14 and the suggestions of the theology of promise in Gen 15 are taken up and particularly re-formed in Gen 17 and the ultimate editorial layer. The speculation of a simple priestly rfile is laid to leisure for Genesis, and in its place, Genesis 17 is stated because the keystone which used to be created especially for the ultimate compositional systematisation of Genesis as an instantaneous prelude to the e-book of the Torah (approx. four hundred BC) and left a long-lasting mark at the Biblical photograph of Abraham.

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Auch das Genesis-Apokryphon (GA)16 weist an beiden Stellen freie Zeilenenden auf; außerdem gibt es einen Absatz vor GA 21,31 (5 vor Gen 14,8), und einen größeren Leerraum zu Beginn von 22,18 (5 vor Gen 14,21),17 so dass äußerlich eine Dreiteilung erkennbar wird: Auf eine historische Einleitung folgt der Bericht von der zweiten18 Schlacht von Siddim und damit derjenige Teil der Erzählung, in dem zunächst Lot passiv und danach Abram aktiv in das Geschehen verwickelt werden. Dieser Teil endet mit der Entrichtung des zehnten Teils der Kriegsbeute durch Abram an Melchisedek.

93 Hier soll deshalb zunächst, an Hand der Namenserklärungen in dem Gen 14 entsprechenden Abschnitt des Genesis-Apokryphon, die Hypothese einer literarischen Abhängigkeit vom kanonischen Text einer kritischen Prüfung unterzogen werden, um dann in einem eigenen Abschnitt94 nach den literarischen Abhängigkeitsverhältnissen des Genesis-Apokryphon insgesamt zurückzufragen. Da das vorliegende Exemplar in herodianischer Zeit angefertigt worden ist, muss, auch bei Benutzung ältester Quellen, die Wahrscheinlichkeit einer sekundären Beeinflussung des Schreibers durch andere zu seiner Zeit zugängliche Quellen berücksichtigt werden, namentlich durch das Jubiläenbuch, durch die protomasoretische, die präsamaritanische oder eine andere Textform von Gen 14, aber auch durch frühe Targumtraditionen.

III. Ein synoptischer Vergleich mit dem aramäischen Genesis-Apokryphon Zwei sehr unterschiedliche »Bücher« sollen im Folgenden nebeneinander gestellt werden: Auf der einen Seite die kanonische Genesis, hervorragend repräsentiert durch Tausende von Handschriften und Millionen von gedruckten Exemplaren allein für den hebräischen Masoretischen Text (MT), und auf der anderen Seite das sogenannte Genesis-Apokryphon (1QGenApocr, in dieser Arbeit als GA abgekürzt), eine in hellenistischer Zeit redigierte Sammlung von aramäischen Erzählungen zu Noah und Abram,80 von der in Höhle 1 in Qumran ein einziges, leider unvollständiges und zudem nur teilweise entzifferbares Exemplar gefunden wurde.

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